Oblatengeschenke auf dem 12. UN-Kongress für Kriminalprävention und Strafrecht
April 29th, 2010
Br. Jose de Jesus Filho, OMI, vertrat das brasilianische katholische Gefängnisministerium bei den Diskussionen auf dem 12. Kongress der Vereinten Nationen für Kriminalprävention und Strafrecht in Salvador, Brasilien, vom 12-19 April, 2010.
Fast alle Länder entsandten Delegationen zum Kongress. Der Entwurf der Erklärung wird im Mai beim UNODC in Wien fertiggestellt und der 19. UN-Kommission für Kriminalprävention vorgelegt.
In Übereinstimmung mit der brasilianischen Regierung förderte das Internationale Gefängnisministerium eine Ausstellung mit Gemälden von Gefangenen aus aller Welt. Der Nationale Justizminister Romeu Tuma Jr. eröffnete zusammen mit dem Präsidenten der Internationalen Kommission für Gefängnispastoral, Christian Kuhn, die Show mit einem schönen Empfang. Gefangene waren auch durch ein Theaterstück namens "Bizzarro" anwesend, das von der Nationalen Strafvollzugsbehörde gefördert wurde.
Das Gefängnisministerium war an Diskussionen zu vielen wichtigen Themen beteiligt, von denen die wichtigsten waren:
- Vorgeschlagene Umwandlung bestehender Standard-Mindestvorschriften für die Behandlung von Gefangenen in ein Übereinkommen; Mit anderen Worten: Was heute ein Soft-Law ist, wird zu einem verbindlichen Gesetz.
- Vorschlag von UN-Grundprinzipien für die Seelsorge in Gefängnissen
- Vorschlag Thailands zur Behandlung von verhafteten Frauen
Die Schaffung eines Konvents stieß auf Widerstand einiger Länder wie der Vereinigten Staaten und Kanadas, die die Idee eines neuen Konvents nicht begrüßen. Die meisten lateinamerikanischen Länder befürworten diese Idee jedoch, da dies ein Versuch wäre, die Haftbedingungen in diesen Ländern zu verbessern.
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