Weiterer Aufruf zur AIDS-Behandlung auf der 2010 AIDS Konferenz in Wien
August 5th, 2010
Dieser Bericht stammt von der 2010 International AIDS Conference, die im Juli 19-23 in Wien, Österreich, stattfand. Die JPIC-Büros der Missionary Oblates wurden von P. Tomáš Vyhnálek OMI, dem in Wien ansässigen JPIC-Koordinator für Europa, vertreten. Er vertrat auch die Oblate JPIC-Büros in Washington DC und das Generalbüro in Rom.
Die 18. Internationale Aids-Konferenz in Wien endete am Freitag mit einer starken Botschaft: Trotz der Finanzkrise darf der Kampf gegen HIV / AIDS nicht nachlassen.
Die Internationale AIDS-Konferenz ist das wichtigste Treffen für diejenigen, die im Bereich HIV tätig sind, darunter politische Entscheidungsträger, mit HIV lebende Personen und andere Personen, die sich für die Beendigung der Pandemie einsetzen. Es ist eine Gelegenheit, den Prozess zu bewerten, die jüngsten wissenschaftlichen Entwicklungen und Erkenntnisse zu bewerten und gemeinsam einen Kurs gegen die globale HIV / AIDS-Pandemie festzulegen. Angesichts der von Weltmarktführern gesetzten 2010-Frist für den universellen Zugang fiel AIDS 2010 mit einem großen Vorstoß für einen erweiterten Zugang zu HIV-Prävention, -Behandlung, -Pflege und -Unterstützung zusammen. Angesichts der globalen Wirtschaftskrise, die die öffentlichen Investitionen zu untergraben droht, hat die Konferenz dazu beigetragen, HIV an der Spitze zu halten, indem sie die Bedeutung kontinuierlicher HIV-Investitionen für die Ausweitung der Gesundheits- und Entwicklungsziele unter Beweis gestellt hat.
AIDS 2010 bot auch die Gelegenheit, den kritischen Zusammenhang zwischen Menschenrechten und HIV hervorzuheben. Ernsthaft begonnener Dialog in Mexiko-Stadt in 2008. Die Auswahl der AIDS-2010-Gastgeberstadt war ein Spiegelbild der zentralen Rolle, die Wien bei der Überbrückung von Ost- und Westeuropa gespielt hat, und ermöglichte eine Untersuchung der Auswirkungen der Epidemie in Osteuropa.
Neue Daten, die in Wien vorgestellt wurden, zeigen, dass die HIV-Therapie nicht nur die Folgen oder Auswirkungen der Krankheit und der Mortalität signifikant reduziert. Für eine gut behandelte Person ist es praktisch unmöglich, das Virus weiterzugeben, da heterosexuelle Infektionen um mehr als 90 Prozent reduziert werden. Gleichzeitig wird die TB-Infektion durch die Therapie drastisch reduziert.
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